Der Begriff Profiling ist der Gerichtsmedizin entlehnt. Robert Ressler, Leiter der Verhaltensforschung beim FBI, begründete 1978 das Profiling. Aus sechs bis zehn Merkmalen einer Tat lässt sich ein genaues Täterprofil erstellen. Das gleiche trifft neben dem Opferprofil auf jedes Profil zu. Der wissenschaftliche Hintergrund: Eine Teilinformation als Fraktal enthält immer alle wichtigen Informationen des Ganzen. Das Profil eines Kiefernzapfens (Fraktal) beispielsweise ist so gedrungen wie das Profil einer Kiefer, das Fichtenzapfenprofil so schlank wie das einer Fichte. Für die menschliche Innenwelt erfasst das Profiling anhand der biographisch entstandenen Innenweltmuster aus sechs bis zehn Fraktalen das Wahrnehmungsprofil einer Person. Es ist der Ausgangspunkt meiner Arbeit.